Ich war kürzlich auf der Suche nach dem besten Kamerarucksack für meine neue Systemkamera und dem dazugehörigen Zubehör. Da ich die ganzen Sachen des Öfteren rumtragen muss, hat mein normaler Rucksack einfach nicht mehr ausgereicht. Den besten Kamerarucksack zu finden ist leichter gesagt als getan. Im Video erkläre ich, wie ich fündig geworden bin und warum ich mich so entschieden habe.

Hier gibt es das Video zum Kamerarucksack:

Wo geht die Suche nach dem besten Kamerarucksack los?

Da ich in Sachen Kamerarucksack komplett grün hinter den Ohren bin, war der Ablauf der Suche klar – auf zu Google. Wenn man dann Kamerarucksack eingibt, wird man von unzähligen Resultaten förmlich erschlagen. Von Google Shopping bis hin zu Artikeln von etablierten Seiten ist alles dabei. Gefühlt 100 Klicks und mehrere Stunden später bin ich nicht wirklich schlauer geworden. Im nächsten Schritt bin ich direkt zur größten Suchmaschine von Produkten gegangen, Amazon. Mit der Hoffnung, gezieltere Ergebnisse zu finden, wurde ich ebenfalls enttäuscht. Zur Auswahl standen allein in der Rubrik Kamerarucksack knapp 2.000 Produkte, die teilweise komplett unterschiedlich von einander sind.

Trotzdem ist der direkte Weg zu Amazon der beste, da man nicht nur alle Features auf einem Blick hat, sondern auch Anhand der vielen Nutzer-Reviews sehen kann, wie gut ein Rucksack wirklich ist. Bei der Gelegenheit habe ich erst gemerkt, auf was für Unterschiede man achten muss, da es für jeden einzelnen Gebrauchsfall einen eigenen Rucksack gibt. Also erstmal feststellen, was ich eigentlich brauche.

Die Auswahl ist gefühlt unendlich
Die Auswahl ist gefühlt unendlich

Worauf muss ich beim Kauf eines Kamerarucksacks achten?

Nachdem ich in mich gegangen bin, habe ich mir folgende Kern-Features ausgedacht, die der Kamerarucksack auf jeden Fall haben sollte:

  • Da ich den Rucksack auch zum Verreisen bzw. Wandern nutzen möchte, braucht er, zusätzlich zum Stauraum für Kamera und Zubehör, Platz für MacBook und weitere Kleinigkeiten
  • Als großer Fan von verschiedenen Verstau-Möglichkeiten, brauche ich viele Taschen und Fächer, wo alle meine Sachen sortiert verräumt werden können
  • Zusätzlich muss der Rucksack eine Möglichkeit bieten, ein Stativ anzuhängen
  • Um den ultimativen Schutz zu gewährleisten, muss der Rucksack soweit wasserfest sein, dass der Kamera bei Regen nichts passiert
  • Schließlich muss der Rucksack einen gewissen Stil haben. Das bedeutet, dass er mit meinen Alltagsklammotten kombinierbar sein muss

Der beste Kamerarucksack aus meiner Sicht ist…

Nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich auf den Kamerarucksack „luis“ von Mantona gestoßen. Nach einer Prüfung der Features, konnte ich meine oben genannte Check-Liste komplett abhaken. Der Rucksack, der bei Amazon zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels 99 Euro kostet, präsentierte sich als die ideale Lösung. Mit der Möglichkeit, über dem Kamerafach Kleinigkeiten wie eine Jacke, eine Flasche Wasser, ein Gorilla-Pod locker einzupacken, war ich schon überzeugt. Zusätzlich bietet der Rucksack viele verschiedene Fächer für MacBook (im Rücken), iPhone, SD-Karten, Ladegeräte und vieles mehr.

Der Kamerarucksack bietet im unteren Bereich genug Stauraum
Der Kamerarucksack bietet im unteren Bereich genug Stauraum

Zum Thema Stativ-Befestigung, hat der Hersteller des Rucksacks eine kreative Möglichkeit gefunden, die aber auch von anderen genutzt wird. Das Stativ kann unter dem Rucksack anhand von Schnallen transportiert werden, So steht das Stativ nie im Weg und ist relativ schnell zugänglich.

Durch die Nutzung von Nylon als Stoff, ist der Rucksack weitesgehend wasserabweisend. Da er natürlich nicht versiegelt ist, sollte man bei ganz starken Regen doch schneller mal das Trockene suchen (aber wer steht schon gerne im Platzregen?!). Ein Beispiel sind die Reißverschlüsse, die nach einer gewissen Zeit Feuchtigkeit in den Rucksack lassen. Abhilfe schafft hier eine Kunststoffhülle, die man ebenfalls günstig bei Amazon findet.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut
Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Mantona ist sehr gut

Die größten Kopfschmerzen bei der Suche hat mir aber der Stil des Rucksacks verursacht. Es ist unglaublich, was für verschiedene Designs es gibt und wie hässlich diese teilweise sein können. Von futuristisch, über „ober-professionell“ bis hin zu Hipster ist alles dabei. Am Ende habe ich mich für einen stylischen retro-Look entschieden, der dank der olivgrünen Farbe leicht mit meinen Klammotten kombiniebar ist. Da man sich super über Stil streiten kann, würde ich an dieser Stelle davon absehen, vom „besten Design“ zu sprechen. Er muss einem einfach gefallen.

Gibt es auch Kompromisse?

Wie ich bereits angedeutet habe, hat jeder von uns so seine Bedürfnisse und Erwartungen an einen Kamerarucksack. So kann ich meinen Rucksack jedem empfehlen, aber nicht garantieren, dass ihr damit glücklich werdet. Auf einen Punkt, den ich gar nicht beachtet hatte, wurde ich in den YouTube-Kommentaren aufmerksam gemacht. Dadurch, dass alle Fächer leicht zugänglich sind, ist das Risiko bestohlen zu werden relativ hoch. So haben Taschendiebe in kürzester Zeit den Reißverschluss geöffnet und die Kamera entwendet. Dazu werde ich mir noch eine Lösung einfallen lassen müssen. Aber so ist das nunmal, es gibt immer einen gewissen Kompromiss.

Den Rucksack gibt es hier zu kaufen:  >>> Direkt-Link zu Amazon

Ich hoffe, dass ich euch bei der Suche nach dem richtigen Kamerarucksack weiterhelfen konnte und, dass das Video euch gefallen hat. Wenn das der Fall ist, lasst gerne ein Like, ein Kommentar und ein Abo auf unserem YouTube-Channel da.

Richard Wiswesser

Geboren in München und trotzdem als "Preiß" abgestempelt, Fußballer mit Leib und Seele (wenn auch semi erfolgreich), absoluter Tech-Nerd mit Vorliebe für Apple und Smart Home, zocke hauptsächlich FIFA und Jump n' Run Spiele wie „Zelda“ und „Uncharted“, und wenn ich mir eine Superkraft aussuchen könnte, dann wäre es die Zeit zu kontrollieren.

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