Am langen Wochenende im August (danke Bayern) stand ein Kurztrip nach London an. Hauptgrund der Reise war eigentlich das Fußballspiel Arsenal gegen Liverpool. Da aber meine Freundin dabei war, musste das Programm ein wenig „Frauen-freundlicher“ gestaltet werden.

Wenn ich Kurztrip sage, dann meine ich es auch – wir waren nämlich nur für eine Nacht in London. Manch einer würde sagen, dass es sich gar nicht lohnt. In unserem Fall ging das ganz gut auf, da wir Samstag schon um 8 Uhr Früh dort gelandet und Sonntag erst um halb 9 Uhr am Abend zurück geflogen sind. Demnach standen uns so gut wie zwei volle Tage in London zur Verfügung.

London Kurztrip: Meat Pie and Mash

Unsere erste Station war typischerweise der wohl schönste Hotspot Londons, der Picadilly und der Oxford Circus. Nach einer entspannten und knapp einstündigen Metro-Fahrt von Heathrow aus, ging es direkt in die Regent Street. Dort reihen sich die Protzläden aneinander – von Gucci bis Apple ist da alles dabei. Leider war der eindrucksvolle Apple Store aufgrund von Renovierungsarbeiten geschlossen, deshalb gab es auch kein freies WLAN 😉

Die bezaubernde Kingley Street
Die bezaubernde Kingley Street

Der wahre Schatz der Gegend versteckt sich allerdings in einer Parallelstraße. Im angesagten SoHo befindet sich das kleine Viertel Carnaby, in der alte Fachwerkhäuser aus längst vergangen Zeiten im Hochglanz erstrahlen. Dort wurden wir auch für unser Mittagessen fündig. Da wir uns der englischen Kultur widmen wollten, war uns klar, dass wir die berühmten Meat Pies essen wollten. Unser Geheimtipp: MotherMash! Dieser kleine Laden ist eine echte Offenbarung. Sein essen bestellt man dort in drei Schritten:

  1. Mash (Kartoffelbrei) aussuchen, zum Beispiel mit Käse oder auch Erbsen,
  2. Meat Pie (Blätterteig gefüllt mit verschiedenen Fleischgerichten) wählen,
  3. Und den richtigen Gravy (Bratensauce) als Krönung bestellen.
Meat Pie und Mash
Meat Pie und Mash

Empfehlen kann ich die Kombination aus klassischem Kartoffelbrei, Meat Pie mit Hühnchen und Bacon, und schließlich Bratensauce mit Rotwein. Das ganze gibt es ohne Getränk für knapp 10 Pfund. Dieses Geld ist aber gut investiert, denn man wird definitiv satt!

Canary Wharf – das neue Vergnügungsviertel

Nach dem Essen und einem Verdauungs-Spaziergang ging es dann ins Hotel, wo wir unser schwer verdientes Mittagsschläfchen hielten – denn wir hatten am Abend noch einiges vor. Wir waren um 8 Uhr mit einer Freundin verabredet, die uns unbedingt etwas zeigen wollte, das wir noch nie gesehen hatten. Die Rede ist vom neugestalteten Canary Wharf.

Dieses Hafenstück östlich der Tower Bridge ist von Montag bis Freitag tagsüber ein Bankenviertel, abends und am Wochenende der perfekte Ort zum Vergnügen. Zwischen den für Finanzdistrikte typischen Hochhäusern versammeln sich auf den vielen Grünflächen viele Menschen um Live-Musik, feines Essen und den einen oder anderen Schluck Alkohol zu genießen. Und genau dafür waren wir hier und gingen ins vor kurzem eröffnete Big Easy. Dieses Bar-Restaurant ist zwar nicht sehr günstig, bietet aber alles, was man sich bei einer “Night Out” nur wünschen kann. Klasse Live-Musik, exzellente Burger und selbst gebrautes Bier.

Burger mit Pulled Pork
Burger mit Pulled Pork

Das war es für den Samstag und Teil 1. Am Sonntag haben wir den besten Spot der Stadt „Camden Town“ mit dem unfassbaren Food Market auf dem Programm und als sportliches Highlight den Premier-League-Krimi zwischen Arsenal und Liverpool. Viel Spaß bei deinem London Kurztrip! Freu dich also auf Teil 2, der in Kürze kommt.

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Richard Wiswesser

In München geboren und trotzdem als "Preiß" abgestempelt, Fußballer mit Leib und Seele (wenn auch semi erfolgreich), absoluter Tech-Nerd mit Vorliebe für Apple und Smart Home, zocke hauptsächlich FIFA und Action Adventure Spiele wie „Zelda“ und „Uncharted“, und wenn ich mir eine Superkraft aussuchen könnte, dann wäre es, die Zeit zu kontrollieren.

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