Bei luxuriösen Autos denkt man unmittelbar an BMW oder Mercedes-Benz. Wir hatten nun die Möglichkeit die neue Mercedes-Benz S-Klasse zu testen und wollen Dir unsere Meinung natürlich nicht vorenthalten.

In Sachen Assistenzsysteme und Sicherheit war Mercedes-Benz schon immer Vorreiter. So führten die Stuttgarter als erster Automobilkonzern unteranderem den Airbag oder das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) ein, was heute in fast jedem Auto zu finden ist. Heutzutage konzentriert sich die Entwicklung mehr in Richtung Autonomes Fahren, wo die deutschen Autobauer langsam aber sicher scheinen den Anschluss an die Konkurrenz aus dem Silicon Valley zu verlieren.

Teilautonomes Fahren

Womit man sich in hochpreisigen Autos von Mercedes oder BMW zufrieden geben muss, ist teilautonomes Fahren. Das bedeutet, das Auto wäre vermutlich bereits in der Lage ohne menschliches Eingreifen durch den Straßenverkehr zu manövrieren, doch die Verantwortung soll noch eindeutig beim Fahrer liegen. So wurde nun der Tempomat mit Abstandshalter deutlich weiterentwickelt und durch einen Lenkassistenten ergänzt. Nun hält das Fahrzeug nicht mehr nur den eingestellten Abstand zum vorausfahrenden Auto ein, sondern hält auch selbstständig die Spur. Allerdings kann sich der Fahrer nicht vollständig aus der Bedienung zurückziehen. Nach ein paar Sekunden ohne Berührung des Lenkrads mit beiden Händen erscheint eine Warnmeldung.

Im ersten Test arbeiten die Systeme sehr gut zusammen. Die Schildererkennung, Navigation und Assistenzsysteme sind schnell zu verstehen und nehmen dem Fahrer spürbar Last ab. Längere Strecken werden somit deutlich entspannter und meiner Meinung nach auch sicherer.

Business Class Feeling im Fond der S-Klasse
Business Class Feeling im Fond der S-Klasse

Totaler Luxus im Fond

Wer es nicht mehr nötig hat selbst am Steuer zu sitzen, kann es sich auf der Rückbank der Luxuslimousine bequem machen. Mit ein paar Knopfdrücken kommt hier sofort Business Class-Feeling vom allerfeinsten auf. Die Beinfreiheit lässt sich durch das Verstellen des Vordersitzes beliebig regulieren, der eigene Sitz kann vielseitig verstellt werden und natürlich ist auch für Bord-Entertainment gesorgt. Bequemer kommt man wohl selten von A nach B.

Fazit

Kurz zusammengefasst: Die Mercedes-Benz S-Klasse bleibt ihrem Versprechen treu, höchsten Luxus für gutbetuchte Kunden zu bieten. Aber auch der Fahrer wird nicht vernachlässigt. Die Assistenzsysteme wurden an den richtigen Stellen weiterentwickelt und erleichtern das Fahren an den Richtigen stellen. Kaufentscheidend bleibt allerdings der Preis: Der Grundpreis von 82.229 € wächst durch die diversen möglichen Sonderausstattungsoptionen schnell auf über 100.000 €.

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Max Graf

Ich bin Visual Designer bei Jochen Schweizer und genieße es meine Freizeit zum Schreiben von Artikeln und Produzieren von Videos besonderer Erlebnissen zu nutzen. Meine Interessen liegen vor allem in neuer Technologie, Design und Start-Ups. Außerdem liebe ich es zu reisen!

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