Lange hab ich nach einer Serie gesucht, die einen gewissen Suchtfaktor mit sich bringt. Dabei bin ich bei meiner Suche auf Scorpion gestoßen. Das Beste vorweg: Die Serie wurde anhand von wahren Begebenheiten produziert.

Scorpion: Die Handlung

Das Team „Scorpion“, ein handverlesenes Team von Supergenies, wird von dem Bundesagent Cabe Gallo (Robert Patrick) für die Homeland Security rekrutiert. Der Anführer der Gruppe ist Walter O’Brien (Elyes Gabel), der zwar einen IQ von 197 nachweisen kann, aber wenig Social Skills an den Tag legt. Er gehört, laut eigenen Anganben, zu den fünf intelligentesten Menschen der Welt. Großer Nachteil: Er ist nicht wirklich einfühlsam und arbeitet sehr ergebnisorientiert. Sein Team besteht aus dem Mathe-Genie Sylvester (Ari Stidham), der Ingeneurin Happy (Jadyn Wong) und dem Harvard Psychologen Toby (Eddie Kaye Thomas). Gemeinsam lösen sie die vermeintlich unlösbaren Fälle von Homeland und nutzen dabei ihre wissenschaftlichen Skills.

Natürlich kann die Serie nicht nur aus Kriminalfällen bestehen. Jede gute Serie lebt schließlich von den selben Mustern: Action und Liebe. Hier kommt die Ex-Kellnerin Paige (Katharine McPhee) ins Spiel. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt, der die Nerds mit der „normalen“ Welt verbindet. Jetzt könnte man meinen, dass schon genug intelligente Menschen in dieser Serie mitspielen, wäre da nicht noch Paiges Sohn Ralph, der mit seinen neun Jahren, Team „Scorpion“ das ein oder andere Mal aus dem Schlamassel hilft.

Scorpion: Ein wahre Geschichte? Naja…

Walter O'Brien
Der echte Walter O’Brien

Die Serie Scorpion wurde auf Basis von wahren Begebenheiten geschrieben. Die Serie handelt vom Geschäftsmann und Computerexperten Walter O’Brien, der aus Irland stammt und 1975 geboren wurde. Im Alter von 12 Jahren fing er an, sich selbstständig mit Computern zu beschäftigen. Mit 13 Jahren soll er sich bereits in die Computersysteme der NASA gehackt haben. Laut seinen Angaben hat er der NASA geholfen, ihr Netzwerk besser zu schützen, jedoch gibt es keinerlei Nachweise über diesen Vorgang. Aus diesem Grund werden die Geschichten des Walter O’Brien von vielen Experten in Frage gestellt. Im Jahr 1988 soll er seine eigene Firma gegründet haben, die er nach seinem Hackernamen benannt hat: Scorpion Computer Services. Diese Firma gibt es bis heute und bezeichnet sich als Thinktank für hochintelligente Menschen. Wie viel an der Biografie von Walter O’Brien wirklich wahr ist, weiß letztendlich nur er selbst.

Was macht die Serie besonders?

Das Besondere an Scorpion sind nicht die Fälle, die sie lösen, sondern die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Hauptakteuren und die Entwicklung des Walter O’Brien zu einem wirklich einfühlsamen Menschen. Viele der Episoden bringen einen immer wieder zum Schmunzeln. Das Team aus Wissenschaftlern bringt durch ihre verschiedenen Persönlichkeiten und Eigenarten immer wieder neue Aspekte in die Geschichte. Eigentlich kann man in keiner Folge wissen, was als nächstes passiert, da jeder normale Mensch sich grundsätzlich anders verhalten würde, somit bleibt die Spannung druchgehend sehr hoch!

Aktuell kann man Scorpion auf Netflix on demand schauen oder im Free-TV auf Sat.1!

Fazit:

Ein super Serienknaller a la House of Cards ist Scorpion definitiv nicht. Es ist eine Serie, die einzigartig in ihrer Geschichte ist und den Zuschauer, zumindest in den ersten drei Staffeln, durchweg bei Laune hält und belustigt. Ich freue mich schon tierisch auf die vierte Staffel!

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Michael Puriss

Ein Bremer Bua, wie er im Buche steht. Ich liebe das Meer und die Sonne, aber auch das Leben in der Stadt. Schlaf ist für mich ein Fremdwort. Meine Passion gilt dem Filme drehen, leckerem Essen und Netflix-Chill-Sonntagen. Ich reise für mein Leben gern und bin treuer Fussball-Fan eines grün-weißen Vereins. Wenn ich mir mal wieder ein neues Gadget zugelegt habe, ändere ich meinen Beziehungsstatus bei Facebook: "Es ist kompliziert!" Überglücklich mit seinen Freunden dieses Projekt und seine Passion für Film und Foto teilen zu können.

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