Eine vielversprechende Szene aus dem Voldemort-Film (Copyright Tryangle Films)
Eine vielversprechende Szene aus dem Voldemort-Film (Copyright Tryangle Films)
Das geht raus an alle „Halbblut“-Harry-Potter-Fans: Der Film Voldemort: Origins of the Heir ist endlich da – und sorgt direkt für Aufsehen. Was kann der der Film, der von Fans für Fans gemacht, dessen Idee jedoch mit kleinem Budget umgesetzt wurde? Die Reviews sind da sehr zwiegespalten.

Das ist der Film, auf den so jeder Harry Potter Fan gewartet hat. Die Hintergundgeschichte von Tom Riddle bis hin zu seiner Transformation zum Hauptschurken „Voldemort“. Und die Trailer, die seit letztem Jahr im Internet die Runde machten, haben einiges versprochen. Die Rede war von einem „Indie-Meisterwerk“, welches sich direkt an die insgesamt acht Harry Potter Streifen reiht.

Die Rezensionen sind nicht alles

Nun ist der Film seit zwei Tagen auf YouTube online und kostenlos zu sehen. Zwei Tage sind in der heutigen Zeit lang genug, um endlose Diskussionen unter den Reviewern anzuregen und erste Eindrücke zu sammeln. Wenn man nun auf die beliebten Portale IMDB oder Rotten Tomatoes schaut, scheint der Film seinen hohen Erwartungen nicht gerecht zu werden. So schreiben manche User zum Beispiel „Terrible film, bad actors.“ oder auch „Good idea, but poorly executed!!!“. Heißt das, dass man den Film nicht sehen sollte? Nein.

Eine vielversprechende Szene aus dem Voldemort-Film
Eine vielversprechende Szene aus dem Voldemort-Film

Klar, der Film wurde mit einem kleinen Budget von 15.000 Euro von Gianmaria Pezzato produziert. Dieser bezieht sich beim Drehbuch ganz stark auf die Werke von J.K. Rowling, bringt dabei aber seinen eigenen Twist hinein – zum Ärger mancher Zuschauer. Und mit 53 Minuten Spiellänge ist der Spin-Off auch wirklich nicht mit den Hollywood-Blockbustern zu vergleichen. Was soll man da wirklich erwarten?

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Ein Muss für jeden Harry Potter Fan

Eines scheint aber einheitlich klar unter den bisherigen Zuschauern zu sein: als absoluter Harry Potter Fan ist man gezwungen, den Film anzusehen und vor allem über seine Schwächen hinweg zu sehen. Man darf den Film nicht mit den Originalen vergleichen und muss im Hinterkopf behalten, dass die Idee wichtiger ist, als die Umsetzung. Also in dem Sinne, schenkt euch ein Butterbier ein und genießt Voldemort: Origins of the Heir: Hier geht’s zum Film

Richard Wiswesser

In München geboren und trotzdem als "Preiß" abgestempelt, Fußballer mit Leib und Seele (wenn auch semi erfolgreich), absoluter Tech-Nerd mit Vorliebe für Apple und Smart Home, zocke hauptsächlich FIFA und Action Adventure Spiele wie „Zelda“ und „Uncharted“, und wenn ich mir eine Superkraft aussuchen könnte, dann wäre es, die Zeit zu kontrollieren.

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