Auf manche Urlaube kann man sich nicht ideal vorbereiten, doch was ist das Leben schon ohne ein paar Überraschungen? Auf unserem Kanada Roadtrip durch die Rocky Mountains von Vancouver durch die Nationalparks von Jasper und Banff wurden wir auf viele Arten überrascht — und das zumeist im äußerst positivem Sinne!

1. Station: Vancouver

Im September 2017 war es soweit: Wir brachen endlich auf die lang ersehnte Reise nach Kanada auf! Unsere Route durch die Rocky Mountains sollte in Vancouver beginnen. Da meine Freundin und ich große Fans von Städtereisen sind, wollten wir neben der viel gepriesenen kanadischen Natur auch der Stadt Vancouver eine faire Chance geben, uns zu begeistern. Wie schon in Marrakesch und New York wollten wir auch hier möglichst dicht am städtischen Leben sein. Wir entschieden uns für ein AirBnB im aufstrebenden Viertel „South Main“. Dieser Stadtteil kombiniert alles, was uns bei der Suche nach einem AirBnB wichtig war: Eine gute Anbindung an die Innenstadt, coole Restaurants und Bars in fußläufiger Reichweite und relativ günstige Unterkünfte. Wie sich später herausstellte, lagen wir mit unserer Wahl genau richtig!

Teil 1 des Roadtrips: Vancouver, British Columbia

Weiter nach Whistler

Nach vier Tagen in Vancouver ging es mit dem Auto weiter. Über den „Sea-to-Sky“ Highway ging es zum ersten Zwischenstopp nach Whistler. Dieser Ort ist vor allem für Wintersport bekannt, aber auch im Sommer werden viele Aktivitäten, wie z.B. Downhill Mountain Biking, Ziplining, Rafting und mehr angeboten. Da wir aber eigentlich nur dort übernachten wollten, beschränkten wir uns auf die PEAK 2 PEAK Gondel als Aktivität. Sie verbindet zwei Berggipfel – den Whistler Mountain (2181 m) und Blackcomb Peak (2436 m) – miteinander. Mit einer Spannweite von 3024 m und einer maximalen Höhe von 436 m über dem Tal ist die Fahrt ein wahnsinniges Erlebnis!

Teil 2 des Roadtrips: Die Peak 2 Peak Gondel in Whistler, British Columbia

Die überwältigende Natur der Rocky Mountains

Nachdem wir Whistler verließen, ging der Roadtrip erst so richtig los! Vor uns lagen über 1000 km durch die Nationalparks von Jasper und Banff in Alberta. Die größten Highlights waren der Maligne Lake, Spirit Island, die Athabasca Falls, Lake Louise und der Moraine Lake. Abgesehen davon gab es außerdem noch unzählige Seen und Aussichtspunkte entlang der Route, die uns regelrecht zum Anhalten zwangen.

Doch die größte Überraschung war das Wetter! Während wir in Vancouver noch spätsommerliche Bedingungen hatten, die uns teilweise sogar im T-Shirt zum Schwitzen brachten, wurde es schon in Whistler herbstlich woraufhin uns in Jasper der tiefste Winter ereilte. Darauf waren wir nicht wirklich eingestellt, doch wir konnten unsere Kleidung gut kombinieren und uns an die Temperaturen anzupassen. Viel schwieriger war die Anpassung an die Sichtverhältnisse. Oft schneite es stundenlang oder die wunderschöne Landschaft versteckte sich hinter dichtem Nebel. Glücklicherweise hatten wir in Jasper und Banff genug Zeit eingeplant, um uns nach dem Wetter zu richten. Wir beobachteten alle Veränderungen in mehreren Wetterberichten und versuchten die idealen Zeitfenster abzupassen. Das bedeutete teilweise sehr frühes Aufstehen oder auch mal ein ganzer Nachmittag im Hotel. Was wir als Belohnung bekamen, entschädigte uns aber für all unsere Mühen: Wie wir später erfuhren, gibt es nur ein sehr kleines Zeitfenster, in dem schon Schnee liegt, aber die Seen noch nicht gefroren sind.

Teil 3 des Roadtrips: Jasper und Banff Nationparks

Auch jetzt, drei Monate nach dieser Reise, macht es uns noch immer eine riesige Freude die Bilder und Videos anzuschauen. Das Gefühl, dass man dort vor Ort verspürt, werden wir nie vergessen.

Noch mehr Reisevideos gibts auf unserem YouTube Kanal!

Max Graf

Ich arbeite als Visual Designer und genieße es meine Freizeit zum Schreiben von Artikeln und Produzieren von Videos besonderer Erlebnissen zu nutzen. Meine Interessen liegen vor allem in neuer Technologie, Design und Start-Ups. Außerdem liebe ich es zu reisen!

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