Die Bürokultur hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Während früher jeder stolz auf sein eigenes Büro mit persönlich eingerichtetem Schreibtisch war, zählen heute eher entspannte Chillout-Bereiche und Starbucks-ähnliche Cafeterien.

Solche Büroflächen kennt man hauptsächlich aus dem Silicon Valley, wo erfolgreiche Startups versuchen, den Lebensmittelpunkt mit möglichst angenehmer Atmosphäre ins Unternehmen zu verlegen. Aber auch im eher konservativ geprägtem Deutschland beginnt sich diese Einstellung zu verbreiten: Nur wer gerne am Arbeitsplatz ist, arbeitet gut.

Eine Arbeitsatmosphäre, wie in einem aufstrebenden Startup

Gerade erfolgreiche IT-Unternehmen, wie Google, Facebook, Airbnb und wie sie alle heißen, propagieren dieses Bild von glücklichen Mitarbeitern. Aber gerade, wenn man selbst versucht ein Unternehmen zu gründen, oder freiberuflich tätig ist, scheinen solche Büroflächen unerreichbar. Die Lösung sind „Coworking Spaces“: Großraumbüros, in die man sich tageweise oder langfristig einmieten kann. Wenn man sich hier etwas umschaut, findet man schnell einige solcher stylischen Flächen. Bei meiner ersten Recherche, finden sich die meisten in Berlin. Kein Wunder, da die Stadt als „Startup-Hauptstadt“ Deutschlands gilt.

Hier möchte ich dir drei Coworking-Konzepte vorstellen, die mir besonders gut gefallen haben.

Bild: IMPACT HUB Munich
Bild: IMPACT HUB Munich

IMPACT HUB Munich

Wie die meisten Arbeitsräume, bietet das IMPACT HUB verschiedene Arbeitsplätze. Einige private Büros, sowie Tische im offenen Bereich. Das Besondere an diesem Beispiel ist die Loft-Bauweise, die eine abwechslungsreiche Aufteilung erlaubt. So finden sich über einigen Privatbüros Galerien, auf denen wiederum Arbeitsplätze bereitstehen. Außerdem gibt ein „Telefonzellen“, in denen wichtige, ungestörte Telefonate möglich sind. Die obligatorische Kaffebar fehlt natürlich auch nicht.

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Bild: AGORA Collective
Bild: AGORA Collective

AGORA Collective Berlin

Das überzeugende Argument dieses Coworking Konzepts, ist die Gemütlichkeit. Viele Pflanzen und Holzmöbel in unterschiedlichem Design lockern die Räumlichkeiten auf und versprechen ein entspanntes Arbeitsverhältnis. Neben dem Raum für Arbeitsplätze werden hier auch des Öfteren Kunstausstellungen und Workshops in unterschiedlichsten Richtungen veranstaltet. Außerdem gehören zu dem Objekt auch ein kleiner Garten und Besprechungsräume.

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Bild: Factory Berlin
Bild: Factory Berlin

Factory Berlin

Das letzte Beispiel, das ich Dir vorstellen möchte, ist das „Factory Berlin“. Es ist das wahrscheinlich größte Projekt dieser Art in Deutschland, sodass es sogar ein paar kleine Firmen komplett beherbergt. Durch die Größe bietet es viel Abwechslung und die Möglichkeit, den Arbeitsplatz im Laufe des Tages mehrmals zu wechseln. Wie in den anderen Beispielen, findet man auch hier Telefonzellen, Konferenzräume und Einzelbüros. Besonders sind hier aber auch ein Ruheraum für ein kurzes Nickerchen, großzügige Terrassen, moderne Einrichtung und ein stylischer Coffeeshop.

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Das war’s von meiner Seite – jetzt zurück an die Arbeit! ?

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Quellen: munich.impacthub.netagoracollective.orgfactoryberlin.com

Max Graf

Ich arbeite als Visual Designer und genieße es meine Freizeit zum Schreiben von Artikeln und Produzieren von Videos besonderer Erlebnissen zu nutzen. Meine Interessen liegen vor allem in neuer Technologie, Design und Start-Ups. Außerdem liebe ich es zu reisen!

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