In „The Judge“ (Der Richter: Recht oder Ehre) will Robert Downey Jr. die Unschuld seines Vaters vor Gericht beweisen und muss dafür in seinem persönlichen Umfeld ermitteln.

Als der Großstadtanwalt Hank Palmer (Robert Downey Jr.) vom Tod seiner Mutter erfährt, ist er schockiert und reist sofort in seine Heimat. In seiner Heimatstadt stellt er fest, dass sich einiges verändert hat.

Sein Vater (Robert Duvall), zu dem Hank kein gutes Verhältnis hat und der einst selbst Richter war, leidet inzwischen unter Alzheimer und ist in eine Straftat involviert. Sein Sohn Hank kann diese Anschuldigungen nicht akzeptieren und übernimmt die Verteidigung seines Vaters vor Gericht, der sich jedoch dagegen sträubt. Dabei findet er weitaus mehr heraus, als ihm lieb ist.

Es ist die Geschichte von einer Vater-Sohn-Beziehung, die einen direkt berührt und mit der  mitgefühlt wird. Der Film hat mehrere Phasen und Ereignisse, die ihn nicht langweilig werden lassen. Ich kann den Film nur weiterempfehlen, wenn man mal wieder einen Film sehen möchte, der nicht von Terroristen oder Comic-Helden handelt. Robert Downey Jr. zeigt einmal mehr, dass er nicht nur den „Iron Man“ verkörpern kann, sondern ein ernst zu nehmender Schauspieler ist, der auch anspruchsvollere Filme drehen kann.

„The Judge“ ist ein Drama, das man gesehen haben sollte.

Michael Puriss

Ein Bremer Bua, wie er im Buche steht. Ich liebe das Meer und die Sonne, aber auch das Leben in der Stadt. Schlaf ist für mich ein Fremdwort. Meine Passion gilt dem Filme drehen, leckerem Essen und Netflix-Chill-Sonntagen. Ich reise für mein Leben gern und bin treuer Fussball-Fan eines grün-weißen Vereins. Wenn ich mir mal wieder ein neues Gadget zugelegt habe, ändere ich meinen Beziehungsstatus bei Facebook: "Es ist kompliziert!" Überglücklich mit seinen Freunden dieses Projekt und seine Passion für Film und Foto teilen zu können.

Alle Beiträge anzeigen