Court Culture wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit ins Leben gerufen, in der man sich mit dem Einfluss von Sportmarken wie Nike und Adidas auf das städtische Sportverhalten, die räumliche Ausprägung des Sports und die Gestalt der Stadt an sich beschäftigt hat.

Wie ist es entstanden?

Die Grundidee für die Seite ist jedoch aus einer persönlichen Erfahrung heraus entstanden, die einem bestimmt bekannt vorkommen dürfte. Immer dann, wenn man als sportaffiner Mensch in eine neue Stadt kommt, ist es ziemlich schwierig herauszufinden, wo sich die besten Orte zum Sporttreiben befinden. Wo drehe ich meine Joggingrunde? Wo finde ich die besten Skatespots? Auf welchem Bolzplatz kann ich heute Abend eine Runde mitkicken?

Basketball Platz in Istanbul
Basketball Platz in Istanbul

Joggen? Nur wo?

Zwar kann ich mir die Infos gerade in den großen Städten in irgendwelchen Foren zusammensuchen, aber das ist weder visuell besonders ansprechend, noch benutzerfreundlich. Insbesondere wird es dann sehr schwierig, wenn man gerne mehr als eine Sportart ausübt. Warum also nicht eine Open-Data-Plattform anbieten, auf der man alle seine Lieblingssporträume verorten und mit anderen Leuten teilen kann? Court Culture ist also eine Art offene Bibliothek für urbanes Sportwissen, auf das man ohne Zugangsbeschränkung und mit direktem räumlichen Bezug zugreifen kann.

In einem weiteren Schritt ist die Seite aber nicht nur auf der Suche nach bestehenden Sporträumen begrenzt, sondern will auch neue Ideen und Konzepte hinaustragen. Sport in der Stadt ist schließlich so viel mehr als eingezäunte Bolzplätze und abgesteckte Laufrouten. Parkhäuser, Hausdächer, Straßenzüge und Hinterhöfe können schließlich auch als Sporträume funktionieren. Wer also Orte kennt, die eigentlich nicht für Sport gedacht sind, sich aber trotzdem hervorragend eignen, kann diese ebenfalls zu Court Culture hinzufügen.

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Auswahl der Sportstätten

Alles auf einen Blick

Das Herzstück der Seite ist die interaktive Karte, auf der man alle eingetragenen Sportorte auf einen Blick sehen kann. Über das Beitragsformular lässt sich ein Sportort mit passender Kategorie, Beschreibung, Foto und Ort hinzufügen (seit kurzer Zeit auch auf Englisch und Spanisch). Da es Court Culture mittlerweile auch als Web-App gibt, lässt sich das auch mobil auf dem Smartphone machen. Über die Kommentarfunktion kann man sich im besten Fall sogar zu gemeinsamen sportlichen Aktivitäten verabreden.

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Die interaktive Karte

Social-Sport-Network

Eigentlich schwebt den Gründern ein sportlich geprägtes soziales Netzwerk vor, auf der man sich mit Freunden und Fremden zu gemeinsamen sportlichen Aktivitäten verabreden kann. Stell Dir vor, man könnte auf dem Bolzplatz nebenan ein Spiel für eine bestimmte Zeit hosten und dann mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe spielen. Oder man sucht noch nach Leuten, die die 10km-Runde am Abend mitlaufen wollen. Mit einer eigenen App ließe sich auch eine Ortungsfunktion einbauen, die einem Sporträume und aktuelle sportliche Aktivität in der direkten Umgebung anzeigen könnten.

Street-Sport in den Straßen Havanas
Street-Sport in den Straßen Havanas

Du bist gefragt!

Mit Court Culture sind die Gründer natürlich auf interessierte und engagierte Nutzer angewiesen, die im Sinne der Open-Data-Idee ihre Sporträume und Sportideen mit der Welt teilen wollen. Damit steht und fällt die Nutzbarkeit der Seite. In diesem Sinne trag die Seite in die Welt hinaus und füge Sporträume aus deiner Umgebung hinzu.

Du hast Lust direkt an der Seite mitzuarbeiten und ihr habt auch das technische Know-how, dann melde Dich direkt bei den Gründern und unterstütze bei ihrem sportlichen Tatendrang! Auf der Facebookseite von Court Culture wird außerdem ein wenig zum Thema Sport und Stadt gebloggt.

Michael Puriss

Ein Bremer Bua, wie er im Buche steht. Ich liebe das Meer und die Sonne, aber auch das Leben in der Stadt. Schlaf ist für mich ein Fremdwort. Meine Passion gilt dem Filme drehen, leckerem Essen und Netflix-Chill-Sonntagen. Ich reise für mein Leben gern und bin treuer Fussball-Fan eines grün-weißen Vereins. Wenn ich mir mal wieder ein neues Gadget zugelegt habe, ändere ich meinen Beziehungsstatus bei Facebook: "Es ist kompliziert!" Überglücklich mit seinen Freunden dieses Projekt und seine Passion für Film und Foto teilen zu können.

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