Jeder, der schon einmal in einem Teamprojekt mitgearbeitet hat, weiß wie schwer es ist zu einem gemeinsamen Nenner zu kommen. Über endlose Schleifen versucht man verzweifelt seinen Input durchzubringen und das Feedback der Anderen einzuholen. Dabei scheitert es oft schon an der Kommunikation. Im Bereich der Bildbearbeitung und Design ist es nicht anders. Das Problem hat Figma erkannt und eine wahrlich geniale Lösung gefunden.

Alles spielt sich online ab

Das Prinzip von Figma ist simpel: ein webbasiertes Bildbearbeitungsprogramm, das die beliebtesten Funktionen aus z.B. Sketch bietet. Was einfach klingt, ist in Wahrheit ein schwieriges Unterfangen, wovon schon lange User Weltweit träumen. Denn seien wir mal ehrlich, die Cloud-Lösungen von Adobe beispielsweise lassen sehr zu wünschen übrig und sind darüber hinaus nicht auf Zusammenarbeit konzipiert.

Ein Problem unter Designern ist der Streit der Computerwahl. Der eine schwört auf Mac, während der andere einfach nicht auf Windows verzichten möchte. Und obwohl die etablierten Programme auf beiden Systemen laufen, stößt man doch immer wieder auf Probleme. Figma hat den Vorteil, dass es einfach und von überall aufrufbar ist – solange man eine funktionierende Internetverbindung hat. Da spielt auch die Software-Umgebung keine Rolle.

Auch auf die Frage der Kompatibilität hat Figma eine ganz klare Antwort. Das Programm unterstützt die Mehrheit der gängigen Dateiformate. Denn Formate sind oft Plattformabhängig und nicht universal. Du kannst also bedenkenlos sämtliche Dateiformate hoch- und runterladen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob das ganze sich grad auf dem Desktop oder auf dem Smartphone abspielt.

Kommunikation ist der Schlüssel

Ein großer Bestandteil von Figma ist die eingebaute Kommunikation. Dies kommt zum Beispiel im Webdesign perfekt zur Geltung. Denn dort steht nicht nur das Design im Vordergrund, sondern auch die Umsetzbarkeit. Darum kümmert sich in der Regel ein UX-Entwickler, der sein technisches Know-How einbringt. Und diese Abstimmung lässt sich mit Figma einfach durchführen.

Die User haben untereinander die Möglichkeit, Kommentare zu bestimmten Designelementen zu hinterlassen oder Änderungen Vorzunehmen, ohne die Arbeit desjenigen kaputt zu machen. Im nächsten Schritt können die Nutzer über die Slack-Verbindung miteinander diskutieren. Gewünschte Änderungen können dann live vor den Augen des Teams umgesetzt werden.

Noch in Beta-Phase

Figma ist aktuell noch in der Beta-Phase und nur für eine bestimmte Zahl an Usern zugänglich. Das liegt unter anderem daran, dass die Nachfrage seit Bekanntmachung des Webprogramms erdrückend war. Jeder Interessierte kann sich auf eine Warteliste setzen lassen, die nach und nach von Figma abgearbeitet wird. Wer es besonders eilig hat, kann die Jungs und Mädels über Twitter (@figmadesign) kontaktieren und auf kreative Art und Weise nach einem direkten Zugang fragen. So kamen wir an einen vorzeitigen Zugang.

Weitere Infos und die Warteliste findest Du hier: www.figma.com

Introducing Figma from Figma, Inc. on Vimeo.

 

Quelle, Fotos und Videos: Figma

Richard Wiswesser

In München geboren und trotzdem als "Preiß" abgestempelt, Fußballer mit Leib und Seele (wenn auch semi erfolgreich), absoluter Tech-Nerd mit Vorliebe für Apple und Smart Home, zocke hauptsächlich FIFA und Action Adventure Spiele wie „Zelda“ und „Uncharted“, und wenn ich mir eine Superkraft aussuchen könnte, dann wäre es, die Zeit zu kontrollieren.

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