Vielleicht hast auch Du schon einmal mit dem Gedanken gespielt, deine Wohnung oder sogar ganzes Haus smart zu machen. Immer mehr Spielereien werden möglich und die Anbindung an das Smartphone immer komfortabler. Doch meist sind die benötigten Geräte noch sehr teuer!

Zum Einen braucht man natürlich die eigentlichen smarten Geräte, wie Thermostaten, Lampen, Sensoren oder ähnliches. Doch was die Vernetzung erst richtig teuer werden lässt, sind die Schaltzentralen, die für die Bedienung der Geräte nötig werden. Hier gibt es zum Beispiel besonders intelligente Lösungen wie das Amazon Echo oder alternative Lösungen von Google. Diese schlagen dann schnell mit fast 200 € zu Buche!

Für unter 50 € gelingt der Einstieg

Die günstigere Alternative erfordert natürlich etwas Eigeninitiative und Bastelleidenschaft. Aber das kann ja auch Spaß machen und eröffnet natürlich unbegrenzte Möglichkeiten. Die günstigste Variante baut auf dem Minicomputer-Baukasten Raspberry Pi auf. Dieser hat nur die nötigsten Systemkomponenten integriert, verfügt aber über diverse Erweiterungsmöglichkeiten. Das Grundmodell kostet in den verschiedenen Modellen zwischen 20 und 40 €. Mit an Bord sind im Top-Modell unter anderem WLAN, Bluetooth, vier USB 2.0 Anschlüsse und ein Full-HD HDMI-Ausgang.

"Amazon Echo" im Eigenbau
„Amazon Echo“ im Eigenbau

Upgrade auf Amazon Echo für weniger als 50 €

Zusätzlich zum Raspberry Pi, welcher nicht unbedingt die neueste Version sein muss, werden nur wenige extra Komponenten benötigt. Darunter ein USB-Mikrofon und ein Ethernet-Kabel, falls keine WLAN-Verbindung möglich ist. Falls das System komplett eigenständig laufen soll, müssten noch Maus, Tastatur und Bildschirm angeschlossen werden, alternativ kann man auch über einen anderen Computer darauf zugreifen. Optional lässt sich das System natürlich auch mit externen Lautsprechern aufrüsten, um das gewohnte Sprach-Feedback zu erhalten.

Die Grundkosten bewegen sich also zwischen etwa 20 und 30 €. Etwas grundlegende Programmierkenntnisse sind natürlich vorteilhaft, allerdings finden sich im Internet sehr detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Die Anleitung für ein voll funktionsfähiges Amazon Echo bietet der Konzern sogar selbst an. Den einzigen Abstrich, den man gegenüber dem Originalsystem machen muss ist, dass der Eigenbau sich nicht mit einem Sprachbefehl wecken lässt. In diesem Fall muss eine Taste zum Starten und Beenden des Zuhörens betätigt werden.

Ist alles fertig verbunden und konfiguriert kannst Du per Sprache zum Beispiel Deine Musik steuern, nach dem Wetter fragen, Timer stellen und vieles, vieles mehr!

Wenn Du jetzt Lust aufs Basteln bekommen hast, findest Du hier nochmals alle wichtigen Links. Viel Spaß!

>> Raspberry Pi kaufen
>> Amazon Echo auf Raspberry Pi – Anleitung
>> Weitere Raspberry Pi Projekte

Max Graf

Ich arbeite als Visual Designer und genieße es meine Freizeit zum Schreiben von Artikeln und Produzieren von Videos besonderer Erlebnissen zu nutzen. Meine Interessen liegen vor allem in neuer Technologie, Design und Start-Ups. Außerdem liebe ich es zu reisen!

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